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Das Haus am StadtrandWas harmlos anfing, wurde ernst.Mit meiner ersten eigenen Wohnung lebte ich in einem Paradies abseits der Innenstadt- einem netten Fleckchen Erde im Stadtteil Werden mit dem romantischen Namen "Wolfsbachtal". Vor dem Haus gab es eine große Wiese, auf der im Frühling Pferde losgelassen wurden, ich aber mit meinen eigenen Augen auch Hasen und Rehe gesehen habe.Die Wohnung selbst war im Altbau Stil gehalten mit hohen Decken und polierten Holzdielen.Die Eigentümer bewiesen Geschmack: Der Eingangsbereich glänzte mit schwarzem Marmor.Es gab sogar einen mit Efeu behafteten Turm, in dem ich bald meinen Arbeitsbereich verlegte.Zum Joggen ging es in den benachbarten Wald oder zum Fluss die Straße runter. Die Straußenfarm in der Nähe war ein beliebtes Erholungsziel der Einheimischen.Das Vermieterehepaar waren Hinterwäldler, doch sie schienen nett zu sein. Bei der Wohnungsbesichtigung gaben sie sich äußerst Mühe mir sie im besten Glanz zu präsentieren. Ich wollte sie unbedingt haben und war überglücklich als ich den Zuschlag erhielt. Ein Traum schien wahr zu werden. Aber ich hätte wissen müssen, dass die Dinge nie so sind wie sie scheinen.Ich bezog die Wohnung mit meiner Freundin, Julia. Sie war Studentin für Psychologie und Mathematik. Julia vertraute ihrem Instinkt und der sagte ihr, dass der Vermieter, Dieter Luzikowsi, ein Bastard war. An ihm war etwas faul, und zwar nicht nur sein Atem. Es war seine Art immer wieder in die Garage zu gehen, wenn Julia oder ich nach Hause kamen, wie er jeglichen Kontakt zu seinen Mietern vermied. In der Stadt erkundigte ich mich über die Eheleute Luzikowski. Einige hatten sie des öfteren gesehen, doch Niemand in diesem verschlafenen Nest konnte sie leiden oder hatte nette Worte für sie über.Der erste "Vorfall" trug sich im Keller zu und erhielt meine volle Aufmerksamkeit.Als Medienkaufmann in einer angesehenen Agentur arbeitete ich lang und brachte meine Wäsche meist spät abends in die Waschküche im Keller. Das Treppenhaus ähnelte einem Herrenhaus aus einem von Stephen Kings Romanen. Es war so eingerichtet worden wie es vor 60 Jahren üblich war. Große gemalte Gemälde von Blumen, Beistelltische mit Spitzendeckchen, ein verstaubtes Bücherregal im 1.Stock und Pflanzen in allen Ecken. Auf dem Weg nach unten in die Waschküche spürte ich wie mich ein Auge durch den Türspion verfolgte. Die Treppenstufen unter meinen Füßen knarrten den ganzen Weg hinunter. Schritt für Schritt bestärkte mich das Gefühl viel zu laut zu sein. Jeder Tritt auf die Stufe unterbrach den Takt der großen Uhr im Eingangsbereich, die die Hoheit der nächtlichen Geräuschkulisse gewöhnlich für sich behielt. Der Keller war voller Vorräte: Batterien, Weine in Spinnenweben verwickelt, einen Sack Kartoffeln, Taschenlampen und irgendwelches Gerümpel.Nachdem ich meine Wäsche in den Korb gepackt hatte und wieder in den dunklen Kellerflur ging, sah ich plötzlich zwei Gestalten die geschwungene Treppe hinunterkommen. Sie trugen jeweils eine Kerze in ihren Händen, die den Gang erleuchtete. Erschrocken blieb ich stehen. Die Unbekannten kamen näher und ich erkannte, dass es sich hierbei um einen Mann und eine Frau handelte. Teuflische Schatten tanzten auf ihren Gesichtern, von der Kerze abgeworfen. Ich drehte mich um und konnte das grelle Licht des Waschraums sehen. Wieder nach vorne gedreht, sah ich wie die Frau an mir vorbeiging, deren Gesichtsmimik sich zu einem verschmitzten Lächeln verwandelte. Sie sah mich direkt an und nickte. Ihr Begleiter tat es ihr gleich, nur ernster. Sie verschwanden hinter einer dicken Kellertür. Ich hörte wie sich der Schlüssel im Schloss umdrehte. Zu viele Fragen mit zu wenig Erklärungen. Wer waren sie gewesen? Fakt war, dass der Vermieter mir nicht die Wahrheit über dieses Haus gesagt hatte. Allem Anschein nach lebten mehr Menschen hier als offiziell angegeben.Am nächsten Morgen versuchte ich die Begegnung erst einmal aus dem Kopf zu kriegen und joggte den nahegelegenen Waldweg entlang, der zur Sternwarte führte. Das Waldstück diente zum Großteil der Forstwirtschaft. Allerdings war der Wald nur bedingt zum Joggen geeignet, denn wilde Weggabelungen führten oft dazu, dass man sich verlief. Ich verlor so manches Mal die Orientierung und war erst nach Stunden wieder zu Hause. Anschließend nahm ich eine warme Mahlzeit zu mir und schaute aus dem Fenster. Die Tannenspitzen bewegten sich wild wie Wellen auf dem Meer. Draußen tobte ein Sturm. Bald würde er auch mich erreichen.Wochen vergingen. Das St. Martin-Fest stand vor der Tür. Julia und ich erkundeten die Altstadt von Werden, die Arme umeinandergelegt. Kindergruppen mit Laternen sangen wie jedes Jahr Lieder wie es in der Tradition üblich war. Es war romantisch. Julia entdeckte ein mexikanisches Restaurant und wir mussten es unbedingt ausprobieren. Man merkte, dass St.Martin war. Gäste von weitweg besuchten die Altstadt und füllten die Lokale. Ein schöner Abend bei Kerzenschein und Wein war was ganz Besonders für uns gewesen, denn lange schon hatte ich keinen freien Abend mehr gehabt. Eine Band in der Ecke spielte einen netten Countrysong. "Bullet of the Time". Julia überredete mich zu einem Tanz. Die Ballade klang warm und wir wünschten uns, sie würde ewig andauern. Es war kalt geworden als wir wieder ins Haus zurückkamen. Ich sagte Julia sie solle schon einmal vorgehen, während ich die fertige Wäsche aus dem Keller holen würde. Dieses Mal warteten keine gruseligen Gestalten auf mich. Im Keller nahm ich lediglich einen leichten Benzingeruch wahr. Ich schaute an die Decke über mir als ich schwere Schritte hörte. Als ich die geschwungene Treppe wieder hochging stand er da. Der Eigentümer des Hauses stand nun vor mir und versperrte mir den Weg. Sein starrer Blick visierte mich an. "Sie können es ja nicht wissen, sind noch viel zu unerfahren und dumm. Sie verhalten sich hier falsch, Bursche." sagte er und fuhr fort "Wenn das so weitergeht, werde ich Konsequenzen ziehen müssen." "Was denn für Konsequenzen?", entgegnete ich. "Das werden Sie schon sehen.", antwortete er. "Gute Nacht", sagte ich im Glauben die Unterhaltung damit beenden zu können und ging mit dem Wäschekorb an ihm vorbei. "Sie sind echt ein armes Würstchen, das nicht einmal pünktlich die Miete zahlen kann." sagte der Vermieter. Er grinste irre. Ich drehte mich um mit:" Wie bitte? Ich hab´mich bestimmt verhört." "Sie haben mich schon verstanden, Herr Mewes.", sprach er. "Aber ich habe Ihnen doch mehrmals ausführlich erklärt, dass..." "Armselig, Herr Norman Mewes, machen Sie sich nicht lächerlich.", unterbrach er mich und schürte damit Wut in mir. Um dem Gespräch ein Ende zu setzen, sagte ich abschließend "Ich streite mich doch nicht mit meinem Vermieter. Bestimmt nicht. Den Gefallen tue ich Ihnen nicht". Dann ging ich die Treppe hoch. Im Augenwinkel sah ich noch wie er die Tür zu seiner Wohnung schloss und mehrere Riegel betätigte. Auf meinem Weg an der großen Uhr vorbei bemerkte ich, dass sie stehengeblieben war.Meine Zeit war hier anscheinend zu Ende. Natürlich war ich mit meiner Miete nicht in Verzug gewesen. Oben angekommen schäumte ich vor Wut und konnte mich gerade noch so zurücknehmen nicht laut zu werden. Julia versuchte mich zu beruhigen so wie das Licht über mir die umherschwirrenden Motten zu beruhigen versuchte. Ich vertrieb die Tierchen aus dem Schlafzimmerfenster und machte das Licht aus. Ich schlief erst spät ein und wurde von Alpträumen geplagt. Ein paar Tage später entdeckte Julia bei ihrem Wohnungsputz wie durch einen Zufall einen Schlüssel. Er war versteckt hinter dem Spiegelschränkchen oberhalb des Waschbeckens im Badezimmer. Daran haftete eine Nachricht mit krakeliger Schrift: "Für den Notfall". Wir wussten nicht, was das zu bedeuten hatte.Von nun an stellte ich Nachforschungen an. Hat der Vormieter den Schlüssel dort hinterlegt? Bei meinem Einzug sagte mir die Frau des Vermieters hier hätte zuvor ein Geschäftsmann gewohnt, der nach England ausgewandert sei. Ihn zu finden oder gar zu kontaktieren schien mir allerdings unmöglich. Also fragte ich die anderen Mietparteien. Das Stockwerk, in dem ich wohnte, teilte ich mit einer sehr alten Frau. Sie sei um die 90 Jahre, so berichtete man mir bei Bezug der Wohnung. Außerdem hätte sie schon immer dort gelebt. Ihrem verstorbenen Vater gehörte einst dieses Haus.Als ich bei ihr klingelte, machte sie nicht auf. Erst als ich es nach ein paar Wochen erneut versuchte, öffnete sich die Tür. Die Nachbarin ließ mich hinein. Die Luft war von Gestank geprägt als würde verdorbenes Fleisch gelagert werden. Wir setzten uns. Die Dame bestätigte die Version der Hausherrin über den Vormieter. Hier erfuhr ich nur wenig Neues. Ich hoffte, sie sei der Schlüssel zum Geheimnis hinter der Nachricht im Badezimmer. Ich bekam lediglich die Information, dass der Vormieter sich des öfteren beim Vermieter beschwerte. Worüber konnte sie mir allerdings nicht sagen. Aber laut sollen die Streitereien gewesen sein. Julia selbst, die den Schlüssel gefunden hatte, fand wenig später uneigenwillig selbst das Geheimnis des Schlüssels heraus. Eines Morgens stand sie vor verschlossener Tür, jener, die vom seperaten Flur ins Treppenhaus führte. Jemand hatte sie abgeschlossen, nachdem ich zur Arbeit gefahren war. Für gewöhnlich war diese Tür nie verschlossen. Eingesperrt in meiner Wohnung rief sie mich verzweifelt an. Vielleicht passte der Schlüssel aus dem Bad, sprach ich zu mir selbst, doch den trug ich bei mir. Ich rief den Vermieter an und erzählte ihm, dass die Tür verschlossen sei. Er teilte mir mit, sie zu öffnen und legte ohne ein "Auf Wiederhören" auf. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, prüfte ich den Schlüssel und steckte ihn in das Schloss. Er passte.Er war wohl so eine Art Versicherung gegen das fremde Zuschließen der Türen, wer auch immer dafür verantwortlich war.Als der Winter hereinbrach, schickte ich meinem Vermieter die Nachricht, dass die Heizkörper in meiner Wohnung defekt seien und bat ihn darum, Jemanden zu schicken, der sich darum kümmert. Doch der Mistkerl antwortete nicht. Obwohl er im gleichen Haus wohnte, meidete er meine Gegenwart. Die Nächte über schlief ich mit Ohrenschützern. Schon bald bildete sich ein Wasserfleck an der immer gleichen Stelle. Die Frau des Vermieters, bloß ein Schatten ihres Gatten, ließ ihn mehrmals entfernen. Doch er tauchte immer wieder auf.Kalte Nächte prägten die gemeinsame Zeit, die Julia und ich hatten.Im Dunkel der Nacht wurde ich von meiner Freundin geweckt. Sie rüttelte mich. "Hörst Du das auch?" fragte sie mit ängstlicher Stimme. Irgendetwas oder Irgendjemand befindet sich hinter der Wand. Es waren Kratzgeräusche wahrzunehmen. Das Licht meiner Taschenlampe offenbarte Genaueres: Im Lichtkegel tauchten Holzsplitter und Späne auf. Sie lagen dort auf dem Boden verteilt neben der Schlafzimmertüre. Im Dimmerlicht meiner Taschenlampe beobachten wir wie immer mehr Splitter aus der Wand gefressen wurden. Es hörte nicht auf. Irgendetwas fraß sich da durch. Ekel überkam mich. Das war jenseits meiner Vorstellungskraft. Möglicherweise kam der Eindringling durch den Dachstuhl, der erst vor kurzem Defekt war. Das erklärte auch die Wasserflecke.Die einstige Traumwohnung entpuppte sich zu einem wahrgewordenem Alptraum.Als ich auch Ende Herbst nichts von meinem Vermieter bezüglich der defekten Heizung hörte, kündigte ich ihm eine Mietminderung an. Dabei machte ich von meinem Mietrecht Gebrauch, das diesen Schritt rechtfertigte. Julia wurde immer verärgerter. Bei ihren Besuchen wurde sie immer häufiger von der Hausherrin beleidigt. Wir beratschlagten uns bis in die Nacht. Julia sah durch das Fenster in den Wald. Der Bach am Waldesrand war atemberaubend. Etwas zog ihren Blick auf sich: Ein Reh im Flussbett, das Julia wie eine Statue versteinert ansah. Julia drehte sich zu mir nach rechts und flüsterte: "Siehst Du das auch?" Ich stellte mich neben sie vor das Fenster und sah hinaus. Das grazile Reh bewegte sich langsamen Fußes wieder in den Wald, wo es hergekommen war. Julia lächelte und meinte, das Reh würde jetzt nur wegen mir gehen. Am nächsten Tag flatterte Post ins Haus.Eine Anwaltskanzlei drohte mir, ich solle die eingehaltenen Mietminderungen überweisen. Solange die Mängel nicht beseitigt sind, entschied ich, würde ich auch weiterhin einen Teil der Miete einbehalten. Den ganzen Winter passierte nichts bis sich im Frühling unerwartet ein Handwerker bei mir meldete um letzendlich irgendein Teil der Heizung austauschen zu wollen. Weitere Briefe ließ der Vermieter über seinen Anwalt schicken mit der Aufforderung die einbehaltenen Mieten plus Anwaltskosten zu bezahlen. Die Bürokratie begann, in der ich mein Handeln immer wieder aufs Neue verteidigte und das Recht auf Mietminderung anführte.Noch skurriler wurde es als ich eine Nachzahlung der Stadtwerke erhielt. Darin wurde mir eine Heiznachzahlung von 1.800 Euro auferlegt. Irgendwas stank an der Sache, undzwar mehr als die Küche der alten Dame von nebenan. Ich hatte zwar schon so einiges von Vermietern, die im selben Haus wohnten, gehört, doch diese Geschichte war abgefahrener als jede, die ich kannte.Der Vermieter wohnte im Erdgeschoss zwei Stockwerke unter mir und überprüfte nicht einmal, ob meine angeführten Mängel tatsächlich da waren. Vielleicht wusste er es schon.Immer wieder kontrollierte das Vermieterehepaar meinen Müll. Herr Luzikowski schickte mir E-Mails, in denen Auszüge meiner Internetseite "Deinesgleichen" enthalten waren. Darüber hinaus wurden meine Gäste beleidigt. Noch ehe der Vermieter zum nächsten Schlag ausholte, wollte ich verschwunden sein und zog aus. An diesen Ort wollte ich nicht mehr sein. Dieses Haus stieß mich ab. Ich wusste, dass hinter diesen immerzu sauberen Gardinen das Grauen lauerte. Dann kam die Vorladung. Schließlich sollte das Gericht entscheiden.Am 5. Dezember tage das Gericht pünktlich um 12. Es war wie David gegen Goliath.Obwohl ich mich so gut vorbereitete wie es für einen Nichtjuristen überhaupt möglich war, blieb mir kaum eine Chance. Auf einen Rechtsbeistand verzichtete ich im Glauben an Gerechtigkeit.Ich hatte kein Verbrechen begangen. Das Verbrechen wurde an mir begangen.Die Zeugenaussagen negierten sich. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch an "in dubio pro reo" - "Im Zweifel für den Angeklagten". Es wurde eine zweite Verhandlung einberufen mit einem vorgeladenen Zeugen, doch gerade dieser hat die Verhandlung als Heizungswart und gleichzeitig langer Freund des Klägers, pervertiert.Einen Monat musste ich warten bis der Fall endlich abgeschlossen und damit auch aus meinem Kopf verbannt würde.Gleich zu Beginn machte die junge Richterin mir deutlich, dass sie nicht daran glaube, dass meine Wohnung kalt gewesen sei und ob ich denn nicht daran dächte ein Anerkenntnis auszusprechen.Ich war aber nicht gekommen um kampflos zu verlieren.Wer will mir diese Haltung verdenken, geschuldet am Cocktail menschlicher Emotionen.Mir gegenüber saß ein raffgieriger Lügner, der anscheinend auch noch damit durchkommen würde.Es musste kommen wie es kommen musste: Als der entscheidende Zeuge seine Aussage machte, log er.Die Richterin redete die nächsten Minuten auf mich ein, während ich nur die Fliesen des Gerichtssaals anstarrte. Die immerzu vollen Mülltonnen, so erklärte sie, wären nicht bewiesen worden, obgleich diese nie Gegenstand der Verhandlung waren. Sie wusste nicht einmal worum es in diesem Fall wirklich ging und entschied doch über ihn.Mit aller Klarheit fügte sie hinzu "in dubio pro reo" existiere in solch einem Fall nicht.In diesem Augenblick musste ich eingestehen, den Fall verloren zu haben, musste aufgeben Recht zu haben.Eine Minute mag seit dem letzten gefallenen Wort vergangen sein.Es war eine unerträglich schwierige Entscheidung.Ich schaute in die Augen der Richterin und willigte einem Anerkenntnisurteil ein.Ich wurde meines Rechtes beraubt. Die Kosten wurden durch die Kaution beglichen, die mein ehemaliger Vermieter noch lange nach meinem Auszug einbehalten hatte.Die Wohnung war eine Kette von Katastrophen gewesen.Als ich kurz nach meinem Umzug in eine neue Wohnung nach Hause kam, von Umzugskartons umgeben war, stellte ich das Radio an.Sie spielten unseren Song."Bullet of the time" besaß Magie. Ich fühlte mich wohl.Bei meinem Einzug überflogen meine Augen das Schild im Eingangsbereich:Home Sweet Home.Peace,Norman Mewes

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